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Energieeffizienz

Aktuelle Meldungen zur Energieeffizienz

Unterirdische Stromautobahnen

Montag, 22. Juni 2009

Nach dem Bundestag stimmte nun auch der Bundesrat dem Entwurf für ein Energieleitungsausbaugesetz (ELAG), dem zweiten Teil des integrierten Energie- und Klimapakets, zu. Zentrales Element dieses Gesetzgebungsvorhabens ist es, im Höchstspannungsnetz (380 Kilovolt) vier Pilotprojekte für Erdkabel anstelle von Freileitungen zu ermöglichen. Damit kann der Ausbau der Stromnetze in Deutschland nun angegangen werden.

Der Netzausbau soll den Stromtransport aus Öko-Energien, insbesondere durch den Ausbau der Windenergie vom Norden in die großen Ballungszentren im Süden und Westen Deutschlands sowie den europaweiten Stromhandel erleichtern. Es geht um 24 Trassen, die neu gebaut oder modernisiert werden sollen. Dabei wird im Rahmen von vier Pilotprojekten die unterirdische Verkabelung von “Stromautobahnen” getestet. Die Erdverkabelung für solche Höchstspannungsnetze über große Entfernungen gilt weltweit als Neuland. Von ihr erhofft man sich eine größere Akzeptanz unter der Bevölkerung und weniger Klagen als bei überirdisch verlegten Leitungen.

Innerhalb Deutschlands werden Investitionen in den Ausbau der Netze benötigt, um die Stromversorgung innerhalb Deutschlands langfristig zu sichern. Mit den jetzt beschlossenen Regelungen des Energieleitungsausbaugesetzes ist man einen wichtigen Schritt vorangekommen. Bis zum Jahr 2020 will die Energiewirtschaft ohne staatliche Hilfen rund 40 Milliarden Euro in das gesamte deutsche Stromnetz investieren. Eine Studie gehe davon aus, dass mindestens 850 Kilometer neue Höchstspannungsleitungen gebaut werden müssten.

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Dieser Eintrag wurde am Montag, 22. Juni 2009 erstellt und ist abgelegt unter dem Themengebiet Gesetze und Richtlinien, Strom, Windenergie. Mit dem Kommentar-Feed (RSS) können Sie den Kommentaren zu diesem Artikel folgen. Sie können einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback von Ihrer eigenen Seite senden.

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