Aktuelle Meldungen zur Energieeffizienz
Umfrage: Mehrheit der Gebäude mit Energieausweisen ausgestattet
Montag, 23. März 2009
Gut ein halbes Jahr nach Einführung des Energieausweises liegt für fast 60 Prozent der vermieteten Wohngebäude in Deutschland ein solches Dokument vor. Das ergab eine repräsentative Umfrage der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) unter Vermietern von Wohngebäuden. Dabei liegt der Anteil der Gebäude, die mit einem Energieausweis ausgestattet sind, bei gewerblichen Vermietern mit 82 Prozent deutlich höher als bei privaten Vermietern mit 31 Prozent. Ein Viertel (23 Prozent) der Vermieter weiß noch immer nicht, dass der Energieausweis bei Neuvermietung von Wohnungen oder Häusern verpflichtend ist.
Das Umfrageergebnis zeigt, dass der Energieausweis inzwischen auf dem Immobilienmarkt angekommen ist”, kommentiert Thomas Kwapich, Bereichsleiter Energieeffiziente Gebäude bei der dena. “Allerdings liegen die privaten Vermieter beim Kenntnisstand und bei der Ausstellung von Energieausweisen für ihre Wohngebäude noch deutlich zurück.”
Von den beiden Energieausweisvarianten ist der auf Heizkostenabrechnungen basierende Verbrauchsausweis deutlich weiter verbreitet. Durchschnittlich 78 Prozent der Wohngebäude verfügen über einen solchen Energieausweis. Nur 22 Prozent haben dagegen einen Bedarfsausweis, der auf einer technischen Analyse der Bausubstanz und der Heizungsanlage des Gebäudes beruht. Hauptgrund sind die niedrigeren Kosten: Der Preis für einen Verbrauchsausweis liegt in einem Mehrfamilienhaus mehrheitlich unter 20 Euro pro Wohneinheit, für einen Bedarfsausweis unter 50 Euro.
Nur 28 Prozent der Vermieter zeigen den Interessenten von sich aus den Energieausweis vor oder während der Wohnungsbesichtigung, 63 Prozent erst auf Nachfrage. Dabei hängt die Bereitschaft, den Energieausweis unaufgefordert vorzulegen, maßgeblich von dem energetischen Zustand der zu vermietenden Gebäude ab. “Die dena rät allen Mietinteressenten den Vermieter spätestens bei der Wohnungsbesichtigung nach dem Energieausweis zu fragen”, sagt Kwapich. “Liegt das Gebäude im gelben oder im roten Bereich der Farbskala im Energieausweis, ist mit hohen bis sehr hohen Nebenkosten für Heizung und Warmwasser zu rechnen.”
Dieser Eintrag wurde am Montag, 23. März 2009 erstellt und ist abgelegt unter dem Themengebiet CO2 Einsparung, Energieverbrauch, Gebäude-Energieeffizienz. Mit dem Kommentar-Feed (RSS) können Sie den Kommentaren zu diesem Artikel folgen. Sie können einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback von Ihrer eigenen Seite senden.
Hinterlassen Sie einen Kommentar
Themengebiete
- CO2 Einsparung
- Energie & Effizienz
- Energiesparen
- Energieverbrauch
- Erdgas
- Forschung
- Gebäude-Energieeffizienz
- Gesetze und Richtlinien
- Mobilität
- Solarenenergie
- Strom
- Wasserenergie
- Windenergie
Archiv
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009