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Energieeffizienz

Aktuelle Meldungen zur Energieeffizienz

Strombranche setzt auf breiten Energiemix

Dienstag, 26. Mai 2009

Die deutschen Kraftwerke haben im vergangenen Jahr fast genau so viel Strom erzeugt wie im Jahr 2007. Die Nettostromproduktion stieg von 598,9 Milliarden Kilowattstunden geringfügig auf 599,3 Milliarden Kilowattstunden. Damit hat sich der in den zurückliegenden Jahren verzeichnete Anstieg nicht fortgesetzt. Der Konjunktureinbruch im letzten Quartal 2008 hat sich auch auf den Absatz der Stromwirtschaft ausgewirkt.

Kohle und Kernenergie blieben auch im vergangenen Jahr die wichtigsten Energieträger in der Stromwirtschaft. Fast zwei Drittel (65 Prozent) der Stromproduktion beruhten auf ihrem Einsatz. Erdgas trug mit 14 Prozent zur Stromerzeugung bei. Erneuerbare Energien wie Wind, Wasser, Biomasse und Sonne konnten ihren Anteil am Erzeugungsmix leicht auf rund 15 Prozent steigern. Damit kommt die Energiewirtschaft dem Ziel der Bundesregierung, den Anteil regenerativer Energieträger an der Stromversorgung bis 2020 auf 30 Prozent zu steigern, wieder einen Schritt näher gekommen.

In Zukunft werden konventionelle Kraftwerke die Hauptlast der Stromerzeugung in Deutschland tragen . Wenn es gelingen sollte, den Anteil der erneuerbaren Energien auf 30 Prozent der Stromerzeugung zu steigern, müssen immer noch 70 Prozent des Strombedarfs in konventionellen Kraftwerken produziert werden. Deutschland könne als Industrieland bei der Stromproduktion in absehbarer Zeit auf keinen Energieträger verzichten. An der Entwicklung der Technologien zur Abtrennung und Speicherung des Treibhausgases Kohlendioxid (CCS) werde gearbeitet, um künftig einen klimafreundlicheren Einsatz von Kohlekraftwerken zu ermöglichen. Doch auch Kernkraftwerke müssten im Erzeugungsmix weiter ihren Platz haben, wenn die Stromerzeugung wirtschaftlich, sicher und klimafreundlich sein soll.

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Dieser Eintrag wurde am Dienstag, 26. Mai 2009 erstellt und ist abgelegt unter dem Themengebiet Solarenenergie, Wasserenergie, Windenergie. Mit dem Kommentar-Feed (RSS) können Sie den Kommentaren zu diesem Artikel folgen. Sie können einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback von Ihrer eigenen Seite senden.

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