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Energieeffizienz

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Solarzellen mit Nanotechnologie

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Solarzellen wandeln die Sonnenstrahlung direkt in elektrische Energie um. Allerdings geht dabei ein großer Teil der Energie verloren, so dass die tatsächliche Energieausbeute von Solarzellen recht gering ist. Uwe Hartmann, Professor für Experimentalphysik an der Universität des Saarlandes, will jetzt den Wirkungsgrad von Solarzellen mit Hilfe der Nanotechnologie steigern. Um der Photovoltaik auch in unseren Breiten zum Durchbruch zu verhelfen, wollen die Saarbrücker Forscher ein physikalisches Phänomen nutzen, das sie in den vergangenen Jahren intensiv erforscht haben.

Wenn Licht auf bestimmte Weise auf Metallfilme fällt, kann es sich darin stark ausbreiten. Dadurch werden Schwingungen in den Metallfilmen erzeugt und es entstehen sogenannte Oberflächenplasmonen. Die dabei freigesetzte Energie wollen die Forscher nutzen, um mit Solarzellen deutlich mehr Strom zu erzeugen als bisher. Die Saarbrücker Arbeitsgruppe will dafür zuerst Modellsysteme erarbeiten, die auf Methoden der Nanotechnologie beruhen. In Zusammenarbeit mit den anderen Projektpartnern wollen die Forscher dann versuchen, plasmonische Elemente in kommerzielle Solarzellen einzubauen.

Dem Verbundprojekt des Bundesministerium für Bildung und Forschung gehören u.a. die Schott AG in Mainz, das Institut für Energieforschung des Forschungszentrums Jülich und der Lehrstuhl für Nanostrukturforschung der Fachrichtung Ex-perimentalphysik an der Universität des Saarlandes an. Das Projekt wird in den kommenden drei Jahren mit 2,16 Millionen Euro gefördert. Mit Schott Solar als einem der führenden Unternehmen der Solarindustrie haben die Saarbrücker einen Industriepartner, der bereits viele Ergebnisse der Grundlagenforschung in zukunftsorientierte Produkte und Lösungen überführt hat.

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Dieser Eintrag wurde am Mittwoch, 21. Oktober 2009 erstellt und ist abgelegt unter dem Themengebiet Energie & Effizienz, Forschung, Solarenenergie. Mit dem Kommentar-Feed (RSS) können Sie den Kommentaren zu diesem Artikel folgen. Sie können einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback von Ihrer eigenen Seite senden.

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