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Energieeffizienz

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Ostsee-Pipeline vor letzter Hürde

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Die deutschen Behörden haben nun dem Bau der umstrittenen Ostsee-Erdgaspipeline an und vor der deutschen Küste zugestimmt. Damit könne der Bau der 1.220 Kilometer langen Rohrleitungen von der deutschen Seite aus beginnen. Das teilte die Staatskanzlei von Mecklenburg-Vorpommern am vergangenen Montag mit. Von deutscher Seite stehe nur noch die Genehmigung des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie für die rund 30 Kilometer breite Anschließende Wirtschaftszone (AWZ) vor allem für naturschutzrechtliche Fragen aus.

Mit dem Bau sind nach Angaben der Staatskanzlei erhebliche Investitionen in der Region verbunden. Dazu gehören die Gas-Anlandestation in Lubmin am Greifswalder Bodden, ein geplanter Erdgasspeicher, das Rohrummantelungswerk in Mukran auf Rügen und die weitertransportierenden Anbindungsleitungen nach Westen  und Süden. Der Umweltschutzverband WWF forderte vom Betreiber der Pipeline, Nord Stream, die zu erwartenden Umweltschäden vollständig auszugleichen. Denn für den deutschen Küstenbereich seien Ausgleichsmaßnahmen bislang nur für etwa 40 Prozent der Eingriffe in die Meeresumwelt vorgesehen, erklärte die Umweltschutzorganisation.

Die Nord Stream Pipeline soll zwischen dem russischen Viborg und dem deutschen Lubmin entstehen. Sie wird nach Angaben des russisch-deutsch-niederländischen Betreiberkonsortiums aus zwei jeweils etwa 1.220 Kilometer langen parallelen Pipelinesträngen bestehen. Der erste Leitungsstrang soll Ende 2011 fertiggestellt werden und mit einer Transportkapazität von rund 27,5 Milliarden Kubikmetern Erdgas pro Jahr in Betrieb gehen. Der zweite Strang soll 2012 fertig gestellt werden. Die Gesamtinvestitionen für das Projekt belaufen sich laut Nord Stream auf rund 7,4 Milliarden Euro.

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Dieser Eintrag wurde am Mittwoch, 30. Dezember 2009 erstellt und ist abgelegt unter dem Themengebiet Energie & Effizienz, Energieverbrauch, Erdgas. Mit dem Kommentar-Feed (RSS) können Sie den Kommentaren zu diesem Artikel folgen. Sie können einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback von Ihrer eigenen Seite senden.

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