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Energieeffizienz

Aktuelle Meldungen zur Energieeffizienz

Optimales Nanomaterial für Photovoltaik und Thermoelektrik

Montag, 28. Juni 2010

Unter dem vielversprechenden Titel “Epitaxial Sn1-xPbxS nanorods on iso-compositional thin films” erschien in der renommierten wissenschaftlichen Zeitschrift “Crystal Research and Tecnology” ein Beitrag von Prof. Klaus Bente, Direktor des Institutes für Mineralogie, Kristallographie und Materialwissenschaft der Universität Leipzig. Der Artikel beschreibt eine wissenschaftliche Neuheit: Die Herstellung eines Nanorasens aus mineralanalogen Metallsulfiden mit physikalischen Eigenschaften, die die Effizienz von Solar- und thermoelektrischen Zellen revolutionieren könnten.

Die Ausgangsstoffe sind Zinn und Blei, die, so Prof. Bente, “sogar auf Abraumhalden in Deutschland zu finden sind”. Die neben Schwefel verwendeten Metalle sind im Gegensatz zu den sonst z. B. photovoltaisch verwendeten Rohstoffen Kupfer, Indium und Gallium extrem preiswert. Hergestellt wird die einem Rasen ähnelnde Struktur durch Verdampfung und Abscheidung in einer speziellen Hochvakuum-Apparatur. Dabei ist neben einer definierten Zusammensetzung die einheitliche Ausrichtung der Nanokristalle entscheidend.

Der Nanorasen, dessen “Halme” Längen bis 600 nm und einen Durchmesser von 100 bis 200 Nanometern haben, was einem 600stel eines menschlichen Haares entspricht, können für die Umsetzung von Sonnenenergie in Elektrizität, aber in thermoelektrischen Zellen eingesetzt werden, die Wärme in Strom umsetzen und umgekehrt. “Ein wahres Multitalent”, meint Bente. Ziel der Forschungen ist ihre industrielle Verwertbarkeit und Produktion. Aktuell werden dafür sogenannte “Pilotzellen” hergestellt, die die Leipziger Wissenschaftler angehen.

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Dieser Eintrag wurde am Montag, 28. Juni 2010 erstellt und ist abgelegt unter dem Themengebiet Energie & Effizienz, Forschung, Solarenenergie. Mit dem Kommentar-Feed (RSS) können Sie den Kommentaren zu diesem Artikel folgen. Sie können einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback von Ihrer eigenen Seite senden.

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