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Energieeffizienz

Aktuelle Meldungen zur Energieeffizienz

Für einkommensschwache Haushalte: Kostenlose Stromspar-Checks in 20 NRW-Kommunen und 6 Kreisen

Dienstag, 24. März 2009

Um einkommensschwache Haushalte Hilfestellung gegen die hohen Stromkosten zu geben, wurde jetzt die Aktion “Stromspar-Check” vom Deutschen Caritasverband und vom Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) ins Leben gerufen. An der Aktion nehmen deutschlandweit 59 Kommunen teil. In Nordrhein-Westfalen betreut die Aktion die EnergieAgentur.NRW: hier bildet sie derzeit in 20 Kommunen und sechs Kreisen Langzeitarbeitslose zum Stromspar-Helfer weiter. Diese sollen dann ihr neu erworbenes Stromsparwissen in einkommensschwachen Haushalten anwenden. Folgende Städte und Kreise in NRW nehmen an der Aktion teil: Aachen, Bonn, Castrop-Rauxel, Datteln, Dortmund, Düsseldorf, Ennigerloh, Euskirchen, Gelsenkirchen, Gladbeck, Hagen, Haltern, Hamm, Iserlohn, Münster, Rheine, Soest, St. Augustin, Siegburg, Troisdorf, Kreis Düren, Kreis Heinsberg, Kreis Mettmann, Kreis Viersen, Oberbergischer Kreis, Rheinisch-Bergischer Kreis.

Interessierte Haushalte aus diesen Regionen können sich an ihren örtlichen Caritasverband wenden und einen Termin für ihren persönlichen kostenlosen “Stromspar-Check” vereinbaren. Dieser besteht aus zwei Hausbesuchen. Beim ersten Mal machen geschulte Stromsparhelfer eine Bestandsaufnahme. Beim zweiten Besuch erteilen sie qualifizierte Ratschläge zum Stromsparen und händigen Energiesparlampen, schaltbare Steckerleisten, TV-Abschalter und andere Geräte aus. Diese Soforthilfen haben einen Wert von ca. 70 Euro.

Ziel des kostenlosen Service für einkommensschwache Haushalte ist es, diesen Haushalten dabei zu helfen, Möglichkeiten zum Energiesparen – und damit zur Entlastung des Haushalts – zu erschließen. Hintergrund sind die Energiepreise in Deutschland, die nach Expertenschätzung mittelfristig weiter anziehen werden. Jeder weitere Anstieg trifft einkommensschwache Haushalte besonders stark, da die Empfänger von Arbeitslosengeld II oder anderer staatlicher Transferleistungen ihre Stromrechnung aus den Regelsätzen begleichen müssen. Entlastung verspricht nur noch die Reduzierung der Stromkosten.

“Die Stromsparhelfer selbst kennen die Sorgen und Nöte der Haushalte, die sie besuchen. Sie selbst sind Langzeitarbeitslose, die im Rahmen des Projektes eine intensive Schulung erhalten,” sagt Andrea Fischer, Projektverantwortliche bei der EnergieAgentur.NRW.

Das Projekt leistet einen innovativen Beitrag zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung an der Schnittstelle von Umwelt-, Sozial- und Arbeitsmarktpolitik. Etwa 500 langzeitarbeitslose Menschen werden qualifiziert, erweitern ihre Erfahrungen im Berufsleben und verbessern so ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Zum anderen werden bis Juni 2009 in voraussichtlich 12.000 einkommensschwachen Haushalten alltagstaugliche Stromsparmaßnahmen umgesetzt, mit denen der Verbrauch um mindestens 10 Prozent gesenkt werden kann. Dies entlastet nicht nur die knappen Budgets der Bezieher von Arbeitslosengeld II und anderen Sozialleistungen, sondern auch das Klima, denn der CO2-Ausstoß sinkt um mehr als 150 kg pro Haushalt und Jahr.

Interessierte Haushalte können die jeweiligen Ansprechpartner dem Internet entnehmen, wer keinen Internet-Anschluss hat, kann gerne bei der Hotline der EnergieAgentur.NRW den Kontakt erfragen (Hotline: 01803/190000). Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie unter http://www.stromspar-check.de/”

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Dieser Eintrag wurde am Dienstag, 24. März 2009 erstellt und ist abgelegt unter dem Themengebiet Energiesparen, Energieverbrauch. Mit dem Kommentar-Feed (RSS) können Sie den Kommentaren zu diesem Artikel folgen. Sie können einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback von Ihrer eigenen Seite senden.

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