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Energieeffizienz

Aktuelle Meldungen zur Energieeffizienz

Frischer Wind in Datenzentren

Montag, 22. Februar 2010

Normale Datenzentren benötigen Tausende Megawattstunden Energie pro Jahr, der  größte Teil der Energie wird dabei für die Kühlung verwendet. Die Kühlung von Datenzentren ist eine der grössten Herausforderungen beim Streben nach energieeffizienter IT. Würde man die Datenzentren als separate Industrie ausweisen, wäre die Branche der sechstgrößte Elektrizitätskonsument. Neue Wege geht nun die Firma Hewlett Packard (HP) im Nordosten Englands. Dort wurde das Wynyard Park Data Centre in Betrieb genommen, welches komplett mit der Brise der Nordsee gekühlt wird.

Die vier Serverräume mit jeweils 1.000 Quadratmetern Grundfläche werden mittels acht Ventilatoren mit jeweils 2,2 Meter Durchmesser mit Frischluft auf einer konstanten Temperatur von 24 Grad Celsius gehalten. Nur an etwa 20 Stunden im Jahr (die Zeit, in der die Außentemperatur laut Statistik über 24 Grad liegt) soll ein zusätzliches Klimaaggregat einspringen müssen. Gesammeltes, gefiltertes Regenwasser wird zur Luftbefeuchtung verwendet, falls die Luftfeuchtigkeit in den Wintermonaten abfällt (sie sollte zwischen 40 und 60 Prozent liegen). Durch den Einsatz dieser neuen Technologien benötigt das Datenzentrum um 40 Prozent weniger Energie als herkömmliche Datenzentren.

Auch andere IT-Konzerne arbeiten an einer besseren Energieeffizienz ihrer Rechenzentren und versuchen damit, ihre Betriebskosten zu senken. Microsoft betreibt seit Juli 2009 ein Datencenter in Dublin, das ebenfalls Umgebungsluft zur Kühlung nutzt. Dank des milden Klimas in Dublin und einer stark erhöhten Betriebstemperatur von 35 Grad Celsius kommt das 2,8 Hektar große Rechenzentrum zu über 95 Prozent ohne zusätzliche Kältemaschinen aus. Auch Google nahm Ende 2008 im wallonischen Ort Saint-Ghislain in Belgien ein frischluftgekühltes Datenzentrum in Betrieb.

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Dieser Eintrag wurde am Montag, 22. Februar 2010 erstellt und ist abgelegt unter dem Themengebiet CO2 Einsparung, Energie & Effizienz, Windenergie. Mit dem Kommentar-Feed (RSS) können Sie den Kommentaren zu diesem Artikel folgen. Sie können einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback von Ihrer eigenen Seite senden.

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