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Energieeffizienz

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Fotovoltaikanlagen werden intelligent

Freitag, 26. März 2010

Nach der für Juli geplanten Veränderung der Einspeisevergütung für Solarstrom fahren die Betreiber von Fotovoltaikanlagen meist besser, wenn sie den auf dem Dach produzierten Strom selbst verbrauchen. Anbieter von Solaranlagen haben darauf reagiert und Produkte angekündigt, die helfen sollen, den Eigenverbrauch von Solarstrom zu maximieren. Die Produkte sollen stärker darauf abzielen, den jeweiligen Eigenverbrauch der Einspeisung gegenüber zustellen und so ein effizientes und transparentes Energiemanagement durch den Anlagenbesitzer zu ermöglichen.

Ein kleines, bisher unbekanntes Unternehmen aus Pforzheim geht hier einen Schritt weiter und macht die Fotovoltaikanlage intelligent. Die Steuerung der Firma Umes, einem Unternehmen, das seine Wurzeln im Geschäft mit Anlagen für abgelegene Ferienhäuser, Camper oder Boote hat, geht deutlich über dieses Konzept hinaus. Die Anlage bezieht den jeweiligen Stromtarif des Stromanbieters in die Betrachtung ein. “Ab 2011 muss jeder Stromanbieter zeitabhängig flexible Stromtarife anbieten. Unser Energy-Manager steuert die Fotovoltaikanlage und die damit verbundene Batterie abhängig von diesen Tarifen”, erläutert Umes-Gesellschafter Martin Jaiser.

Dabei entscheidet die Anlage nicht nur zwischen einspeisen, selbst verbrauchen oder Batterie laden. “Es ist auch denkbar, dass die Steuerung morgens den Ladezustand der Batterie prüft und dann das Gesamtsystem so schaltet, dass am morgen billiger Strom aus dem Netz geladen wird, um ihn zur teuren Zeit zu verbrauchen.” Während billiger Netzstrom geladen wird, könnte der selbst produzierte Strom aus der Solaranlage eingespeist und so der Gesamtertrag maximiert werden. Das System ist ab sofort erhältlich. Ob es sich tatsächlich rechnet, hängt von den Kosten des Energy-Managers und der Batterie ab. Insgesamt kommen für eine mittelgroße Anlage mit einer Batterie laut Jaiser 8.000 – 8.500 Euro zusammen.

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Dieser Eintrag wurde am Freitag, 26. März 2010 erstellt und ist abgelegt unter dem Themengebiet Energie & Effizienz, Forschung, Gebäude-Energieeffizienz, Solarenenergie. Mit dem Kommentar-Feed (RSS) können Sie den Kommentaren zu diesem Artikel folgen. Sie können einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback von Ihrer eigenen Seite senden.

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