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Energieeffizienz

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Energiesparen mit neuer Kühltechnik

Montag, 31. August 2009

Kühlgeräte auf der Basis der neuartigen Magnetokalorik haben das Potential, den Energieverbrauch deutlich zu reduzieren. Die Magnet-Technik verzichtet dabei auf herkömmliche gasförmige Kühlmittel und ist damit leiser und vibrationsärmer als die üblichen Kompressoren-Kühlschränke. Außerdem ist sie so raumsparend, dass sie in allen herkömmlichen Haushaltskühlgeräten und kommerziellen Anwendungen wie Computerlüftungen oder Klimaanlagen Platz findet.

Der deutsche Physiker Emil Warburg beobachtete bereits 1880, dass es magnetische Materialien gibt, die sich beim Eintritt in ein Magnetfeld erwärmen und beim Entfernen aus dem Magnetfeld wieder abkühlen. Mit neuen Materialien in der magnetischen Kühltechnologie lässt sich heute ein weitaus größerer Effekt erzielen. Schon bei normalen Umgebungstemperaturen entstehen in schwachen Magnetfeldern große Temperaturunterschiede, die sich mittels Wärmeaustausch zur Kühlung nutzen lassen.

Eines der Hauptziele der Magnetokalorik-Forschung bleibt das Energiesparen. Derzeit wird die umweltfreundliche Magnettechnik für die industrielle Anwendung von BASF und Delta Electronics getestet. Bis zu 50 Prozent der Energie lassen sich nach ersten Schätzungen der Materialforscher sparen, wenn anstelle eines herkömmlichen Kühlschranks mit Kompressor ein Gerät mit magnetischer Kühltechnik eingesetzt wird. Kühlschränke sind für etwa ein Fünftel des gesamten privaten Energieverbrauchs verantwortlich.

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Dieser Eintrag wurde am Montag, 31. August 2009 erstellt und ist abgelegt unter dem Themengebiet Energie & Effizienz, Energiesparen, Forschung, Strom. Mit dem Kommentar-Feed (RSS) können Sie den Kommentaren zu diesem Artikel folgen. Sie können einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback von Ihrer eigenen Seite senden.

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