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Energieeffizienz

Aktuelle Meldungen zur Energieeffizienz

Energiemarkt durch die EU gestärkt

Montag, 29. Juni 2009

Der schwedische Energieanbieter Vattenfall hatte im Februar angekündigt, den niederländischen Energieversorger Nuon zu kaufen. Die deutsche Nuon-Tochter war in den letzten Jahren zum wichtigsten Vattenfall-Konkurrenten in den Kernmärkten Berlin und Hamburg aufgestiegen. Auf Weisung der EU muss Vattenfall nun Teile des Vertriebs und damit der Kunden von Nuon Deutschland verkaufen. Durch den Zusammenschluss hätte Vattenfall seinen marktbeherrschenden Marktanteil in beiden Städten auf etwa 89 Prozent weiter erhöht. Die Übernahme des niederländischen Mutterkonzerns sowie der anderen Geschäftsfelder und Firmen von Nuon Deutschland bleibt davon unberührt.

Damit ist mit dem Versuch von Vattenfall gescheitert, einen Konkurrenten aufzukaufen. Der schwedische Energiekonzern hatte behauptet, die Übernahme der Nuon-Kunden sei unbedenklich, weil Hamburg und Berlin keine eigenständigen Märkte seien. Dem hatte der Energieanbieter LichtBlick mit seiner Beschwerde bei der EU in Brüssel widersprochen. Die EU folgte der Auffassung der Beschwerde, dass lokale und regionale Märkte mit ihren unterschiedlichen Anbieter- und Tarifstrukturen für den Wettbewerb entscheidend sind.

Die deutschen Stromkunden hatten in den letzten Jahren vom zunehmenden Wettbewerb profitiert. Die Brüsseler Entscheidung ist ein erneuter Erfolg im Kampf für die Liberalisierung des Strommarktes. „Wir wollten verhindern, dass Vattenfall die ersten Erfolge bei der Marktöffnung wieder zunichte macht und wie 2003 bei der Übernahme von best energy einen erfolgreichen Konkurrenten aufkauft”, erläutert Gero Lücking, Mitglied der Geschäftsführung von LichtBlick.

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Dieser Eintrag wurde am Montag, 29. Juni 2009 erstellt und ist abgelegt unter dem Themengebiet Gesetze und Richtlinien. Mit dem Kommentar-Feed (RSS) können Sie den Kommentaren zu diesem Artikel folgen. Sie können einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback von Ihrer eigenen Seite senden.

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