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Energieeffizienz

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Ende des Silizium Zeitalter?

Freitag, 20. November 2009

Alle gängigen Computerchips, Speicher, Transistoren etc. verwenden hochreines Silicium als Ausgangsmaterial. Bei der Herstellung von Solarzellen wird Silizium ebenfalls weltweit am häufigsten eingesetzt. Diese Anwendungen beruhen auf der Tatsache, dass Silizium ein Halbleiter ist. Unter einem Halbleiter versteht man einen Festkörper, den man hinsichtlich seiner elektrischen Leitfähigkeit sowohl als Leiter als auch als Nichtleiter betrachten kann. Auch die Bezeichnung Silicon Valley , “Silicium-Tal”, für die Hightech-Region in Kalifornien weist auf die enorme Wichtigkeit des Siliciums in der Halbleiter- und Computerindustrie hin.

Zweidimensionale Kohlenstoffschichten, so genanntes Graphen, gelten nun als mögliches Ersatzmaterial für Silizium in der Halbleitertechnologie. Die elektronischen Eigenschaften dieser Schichten lassen sich variieren, indem gezielt Löcher in die Struktur “eingebaut” werden. Physikern ist es zusammen mit Chemikern des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung nun erstmals gelungen, ein graphenähnliches Polymer mit atomarer Genauigkeit zu synthetisieren. Graphen besteht aus einer zweidimensionalen Kohlenstoffschicht, in der die Kohlenstoffatome in Sechsecken angeordnet sind, was an Honigwaben erinnert.

Graphen verfügt über einige ganz besondere Eigenschaften: Es ist härter als Diamant, extrem reissfest und ein hervorragender Wärmeleiter. Wegen seiner aussergewöhnlichen elektronischen Eigenschaften gilt Graphen als mögliches Ersatzmaterial für Silizium in der Halbleitertechnologie.
Graphen und graphenartige Polymere sind generell ein Top-Forschungsthema. So ging dieses Jahr der mit 750′000 Euro dotierte Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft an den Begründer der Graphen- Forschung, den niederländischen Physiker Andre Geim.

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Dieser Eintrag wurde am Freitag, 20. November 2009 erstellt und ist abgelegt unter dem Themengebiet Energie & Effizienz, Forschung, Solarenenergie. Mit dem Kommentar-Feed (RSS) können Sie den Kommentaren zu diesem Artikel folgen. Sie können einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback von Ihrer eigenen Seite senden.

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