. .


Energieeffizienz

Aktuelle Meldungen zur Energieeffizienz

Aschewolke hat keine Auswirkungen auf Solaranlagen

Montag, 26. April 2010

Seit dem Ausbruch des isländischen Gletscher-Vulkans Eyjafjallajökull wird viel über die kurz- und langfristigen wirtschaftlichen Auswirkungen des Naturphänomens spekuliert. Im Fokus der Diskussion der letzten Tage stand dabei der europäische Flugverkehr, doch auch für die Solarindustrie stellt sich die Frage, welche Folgen die isländische Vulkanwolke für die Leistungsfähigkeit von Solarmodulen hat.

Die Aschewolke setzt sich aus verschiedenen unterschiedlichen Kleinstpartikeln zusammen; hauptsächlich besteht sie aus feinem Glasstaub, der aufgrund der Zersplitterung des Magmas entsteht. Dieser Aschefilm kann im Falle von Erhitzung, wie beispielsweise durch Flugzeugtriebwerke, zum Problem für die Technik werden. Im Gegensatz hierzu sind Solaranlagen nicht von der Aschewolke betroffen. Prof. Dr. Wilfried Zörner vom Kompetenzfeld Erneuerbare Energien der FH Ingolstadt gibt Entwarnung: “Bisher haben wir keinerlei Anzeichen dafür, dass die Vulkanasche die Leistungsfähigkeit oder Funktionstüchtigkeit von Solaranlagen in irgendeiner Form beeinträchtigen könnte”, erklärt Zörner.

Eine Gefahr von Systemausfällen wie im Flugverkehr oder Leistungseinbußen besteht somit für Solaranlagen nicht. Die Wirkungsgrade der Anlagen wurden in den letzten Tagen seit dem Vulkanausbruch beobachtet und bisher konnten keine Veränderungen in der Leistung der Solarmodule feststellen. Dies bestätigt auch Dr. Andreas Horn, Bereichsleiter Photovoltaik der Green City Energy GmbH. Bislang kann eine nur geringe Konzentration von Vulkanasche auf Ackerböden nachgewiesen werden, die keine Auswirkungen zeigen.

Share

Dieser Eintrag wurde am Montag, 26. April 2010 erstellt und ist abgelegt unter dem Themengebiet Energie & Effizienz, Forschung, Gebäude-Energieeffizienz, Solarenenergie. Mit dem Kommentar-Feed (RSS) können Sie den Kommentaren zu diesem Artikel folgen. Sie können einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback von Ihrer eigenen Seite senden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar