Ab morgen, 17.05., starten beim größten Wettbewerb für nachhaltige Mobilität in Europa – dem Shell Eco-marathon in Rotterdam – 227 Teams von Hochschulen und Universitäten aus 24 Ländern. Es gewinnt, wer mit umgerechnet einem Liter Sprit so viele Kilometer wie möglich zurücklegt. “Der Shell Eco-marathon bietet uns eine Plattform, Ideen für die Mobilität von morgen zu entwickeln und umzusetzen. Aufgabe des Wettbewerbs ist es, ein Fahrzeug zu konstruieren, das möglichst wenig Kraftstoff verbraucht”, sagt Daniel Schneider vom teilnehmenden Chemnitzer Studententeam “Fortis Saxonia”.
Im Team “Fortis Saxonia” arbeiten 20 Studierende aus unterschiedlichen Studiengängen der TU Chemnitz zusammen. Zum Beispiel brachten sich Psychologen und Soziologen bei der Bedienung mit zündenden Ideen ein. Ihr neues Fahrzeug SAX4 startet in der in der Prototypen-Klasse. “Die Innovationen für den Wettbewerb 2012 erlauben es SAX4 mit noch weniger Energie zu fahren”, schätzt Fahrerin Christine Städtler ein und ergänzt: “Beim Shell Eco-marathon siegt das sparsamste Fahrzeug, nicht das schnellste. Darauf kommt es an.”
Das futuristisch anmutende Chassis hat einen sehr geringen Luftwiderstand, der zusammen mit dem Elektromotorenantrieb und der Energie aus einer Brennstoffzelle für einen geringen Verbrauch an Kraftstoff, sorgt. Neu am SAX4 ist vor allem die Steer-by-wire-Lenkung. Das Lenksignal wird elektro-mechanisch aufgenommen und elektrisch weitergegeben. Diese Eigenentwicklung des Studententeams erhöht gleichzeitig die Sicherheit der Fahrerin. Unterstützung fand “Fortis Saxonia” dabei unter anderem von den Firmen Continental AG, COTESA (Mittweida), IAV Automotive Engineering und WIN (Zwickau). Mehr Informationen zum „Ecomarathon“ finden Sie hier und zum Team „Fortis Saxonia“ hier.
Redaktion: Energie Marketing Agentur